Gedenkveranstaltung zum Tag der Befreiung vom Faschismus am 8. Mai

Auch im Jahr 2026 laden zum Tag der Befreiung am 8. Mai Die Linke Gera und die Regionalgruppe Ostthüringen der Deutsch-Russischen Freundschaftsgesellschaft in Thüringen um 17.00 Uhr zum traditionellen Gedenken am Sowjetischen Ehrenhain auf dem Ostfriedhof ein. 

„Unser Dank gilt am 8. Mai auch in diesem Jahr den Befreiern von Weltkrieg und Faschismus und unser ehrendes Gedenken den Millionen Opfern." erklärt die Vorsitzende der Geraer Linken, Cornelia Müller.

Der Sieg über den deutschen Faschismus und die Befreiung Europas waren eine Leistung aller Verbündeten in der Anti-Hitler-Koalition. Nur in einer gemeinsamen Anstrengung konnte vor 81 Jahren die menschliche Zivilisation vor einem Terrorregime, das vor keinem Verbrechen zurückschreckte, gerettet werden.

Grundlage dafür war damals eine gemeinsame Anstrengung von Staaten unterschiedlicher Gesellschaftssysteme. Genau das braucht die Welt in der Gegenwart um existenzielle Bedrohungen der Menschheit, wie die Umwelt- und Klimabedrohung oder auch die wachsende Gefahr eines Atomkrieges zu überwinden.

„Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg auf den Iran belegt: Wir brauchen ganz dringend eine Stärkung des Völkerrechts, dafür muss sich die Bundesregierung bedingungslos einsetzen. Ein Wegducken und Verharmlosen von Völkerrechtsbrüchen durch die USA wie in Venezuela, bei der Blockade von Kuba oder jetzt im Iran ist inakzeptable Doppelmoral, die unsere Sicherheit substanziell gefährdet. Statt auf Aufrüstung und Kriegstüchtigkeit mit Wehrpflicht braucht Deutschland für mehr Sicherheit endlich mehr Diplomatie und mehr Investitionen für eine Energiewende um die Abhängigkeiten für unser Land abzubauen.“ so Cornelia Müller aus Sicht der Linken.

„Es wird nur dauerhaften Frieden mit Russland geben und nicht ohne." unterstreicht Elke Kolodzy, Vorsitzende der Regionalgruppe der Deutsch-Russischen Freundschaftsgesellschaft.

Eine nachhaltige Friedensordnung liegt im Interesse aller Menschen, unabhängig von Weltanschauung, Religion und Nationalität. Globale Herausforderungen, wie die Klimaveränderung oder aktuell die Corona-Pandemie, können nur im Frieden gemeistert werden. Anderenfalls ist die Zukunft der Menschheit massiv gefährdet. Das ist das Vermächtnis des Tages der Befreiung am 8. Mai 1945.

Die Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung wird neben Reden auch Kulturbeiträge enthalten.