Bahnbündnis Gera lädt ein: Austausch zu MDV-Ausbau und Gera-Leipzig-Verbindung

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde der Bahn,

 

am Dienstag, den 27. Februar 2024 laden die beiden Sprecher/-innen des Geraer Bahnbündnis um 18:00 Uhr im Geraer Stadtmuseum zur ersten Diskussionsveranstaltung 2024 ein.

 

Das Planfestfeststellungsverfahren für die Elektrifizierung der Mitte-Deutschland-Verbindung ist in vollem Gange ist. Nun kommt es darauf an, dass die nötigen Mittel für die Ertüchtigung sowie der Zeitplan bis zur geplanten Fertigstellung 2030 gesichert bleiben und die Ausfinanzierung des zusätzlich zweigleisigen Ausbaus durch Land und Bund final vereinbart wird. In der Zwischenzeit besteht die Erwartung, Qualitätsverbesserungen auf der Verbindung nach Erfurt durchzusetzen. Dies gilt sowohl für die Modernisierung des Wagenmaterials für die IC-Verbindung ins Ruhrgebiet als auch für die notwendige Kapazitätserweiterung der Züge in die Landeshauptstadt.

 

Auf der Strecke Gera-Leipzig überschreitet indes das Fahrgastaufkommen immer öfter die Kapazitätsgrenzen des bestehenden Angebots. Während ab 10. Februar nun zusätzliche Triebwagen zum Einsatz kommen, stellt sich die Frage, wie langfristig eine S-Bahn-Verbindung mit verdichtetem Takt zwischen den beiden Städten realisiert werden kann. Laut dem aktuellen Planungsstand der Deutschen Bahn ist dies bisher nur für den Abschnitt zwischen Zeitz und Leipzig vorgesehen, obwohl die gesamte Strecke durchgängig elektrifiziert werden soll.

 

Dazu wird sich das Bahnbündnis Gera austauschen und Vertreter:innen der Deutschen Bahn und aus dem Thüringer Ministerium für Infrastruktur einladen.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Alle Interessierten und Medienvertreter sind herzlich eingeladen. Das Geraer Bahnbündnis ist ein breites Bündnis von Politik, Wirtschaft, Verbänden, Vertretern der Verwaltung und engagierten Einzelpersonen, welches sich seit vielen Jahren für eine bessere Schienenverkehrsanbindung unserer Stadt und der Ostthüringer Region einsetzt.

 

Mit freundlichen Grüßen

Elisabeth Kaiser (MdB/SPD) und Andreas Schubert (MdL/DIE LINKE)