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Gewerkschaftlicher Straßenkampf auf Amazons letzter Meile

Heute waren wir mit den Kollegen von "Faire Mobilität", einem Projekt des DGB-Bildungswerks Thüringen, beim Amazon-Logistikzentrum in Gera-Cretzschwitz.

Dort haben wir mit den osteuropäischen LKW-Fahrern gesprochen, die oftmals um ihren Mindestlohn in Deutschland betrogen werden.

"Ich selbst konnte mit 3 Fahrern aus der Ukraine sprechen, die sich in einer besonderen Drucksituation befinden, da sie nicht in die Ukraine zurückkehren können, da sie dort in den Krieg eingezogen würden." so Andreas Schubert, wirtschaftspolitischer Sprecher der Partei Die Linke. im Thüringer Landtag. Wir haben über die Rechte für Arbeitnehmer in Deutschland informiert und uns aus dem Alltag derjenigen berichten lassen, die die gewaltigen Gewinne von Amazon erwirtschaften.

Den Kraftfahrern fehlt nicht nur ein großer Teil des gesetzlichen Mindestlohns, sondern auch Möglichkeiten regelmäßig zu duschen und Wäsche zu waschen. Sie sind Arbeitsnomaden, die selbst in ihrer Freizeit auf Abruf bereit stehen.

Diese Zustände sind flächendeckend Bestandteil des Geschäftsmodels von Amazon.

Am Freitag dem 20.05.2022 findet hierzu eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung im KuK statt.

Wir bedanken uns bei den Kollegen des DGB-Bildungswerkes Thüringen e.V. und den Mitarbeitenden aus dem Projekt "Faire Mobilität" für die tolle gemeinsame Aktion!

Wir kämpfen für #GuteArbeit

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