Energiepreise - Schubert: Entlastung für Haushalte und Verbraucher, aber richtig

Andreas Schubert, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion die Linke, kommentiert den Umgang der Fraktion mit dem Antrag der Regierungskoalitionen zum Thema Energiepreise wie folgt: „Weder die Showveranstaltung der AfD noch der schnell zusammengeschusterte Antrag der Koalitionsfraktionen führen zur Entlastung der Menschen in Thüringen, die nicht mehr wissen, ob sie den Tank oder den Kühlschrank füllen sollen und konnten daher nur abgelehnt werden. Wir als Die Linke wollen keine Politikshow in Form dieses Sonderplenums, sondern haben selbst Vorschläge in Form eines Antrages zum regulären Plenum eingebracht. Es reicht nicht, nur Kraftstoffe zu deckeln und Ölkonzerne zur Kasse zu bitten. Es braucht jetzt eine Antwort auf steigende Preise bei Lebensmitteln, Arzneiprodukten und in vielen anderen Bereichen. Deshalb braucht es einen Preisdeckel für Waren des täglichen Bedarfs und eine Übergewinnsteuer – nicht nur für Mineralöl-, sondern auch Rüstungs- und Lebensmittelkonzerne. Und es braucht eine Entlastung der Menschen mit kleinem Geldbeutel über das Klimageld statt die Gießkanne durch die CO2-Bepreisung, von der Superreiche überbordend profitieren würden. Wir laden die Regierungskoalitionen ein, ernsthaft mit uns nach Kompromissen zu suchen, auch mit Blick auf unseren Antrag im regulären Plenum.“