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Elektrifizierung der Mitte-Deutschland-Verbindung

An der heutigen Dialogveranstaltung im Kultur und Kongresszentrum Gera der Deutschen Bahn AG über die Ausbaustrecke Weimar-Gera-Gößnitz, Elektrifizierung der Mitte-Deutschland-Verbindung, nahm Andreas Schubert - Mitglied des Thüringer Landtages und einer der beiden Sprecher des Geraer Bündnis Schienenfernverkehr, seit vielen Jahren einer der Treiber, um endlich hier in Gera diese Elektrifizierung zu gewährleisten, teil.

 
Es gab im Jahr 2017 eine politische Entscheidung zwischen dem Ministerpräsidenten Bodo Ramelow und dem damaligen Verkehrsminister Dobrindt, in der das Bundesland Thüringen auf den Einspruch zur PKM Maut verzichtet hat. Daraus ist die Aufnahme dieser Elektrifizierungsmaßnahme in den Verkehrswegeplan erfolgt. Die Finanzierung steht also seit 5 Jahren. Die Gesamtinbetriebnahme inklusive Zweigleisigkeit soll nun bis voraussichtlich 2030 erfolgen.

 

Weimar – Gera – Gößnitz
Der rund 115 Kilometer lange Abschnitt zwischen Weimar, Gera und Gößnitz ist Teil der Mitte-Deutschland-Verbindung (MDV). Um künftig einen modernen und umweltfreundlichen Schienenverkehr zu ermöglichen ist geplant, den Streckenabschnitt zu elektrifizieren.


Die Strecke zwischen Weimar und Gößnitz erstreckt sich über rund 115 Kilometer und ist ein Teilabschnitt der 517 Kilometer langen Mitte-Deutschland-Verbindung (MDV). Diese verbindet unter anderem die Wirtschaftszentren Ostthüringen und Westsachsen. Auf der neuen interaktiven Karte können Sie an verschiedenen Stellen der Ausbaustrecke die dort vorgesehenen Arbeiten ansehen.

Es ist geplant, den Abschnitt durchgängig zu elektrifizieren. Dadurch kann die Region Chemnitz besser an den Fernverkehrsknoten Erfurt angebunden werden. Durch den Entfall des sonst notwendigen Traktionswechsels in Erfurt bietet sich die Möglichkeit, eine durchgängig elektrisch betriebene Fernverkehrslinie zwischen dem Ruhrgebiet und Thüringen/Westsachsen einzurichten. Derzeit kann die Strecke zwischen Weimar und Gößnitz nur mit Dieselfahrzeugen befahren werden. Elektrisch betriebene Lokwechsel an den Systemgrenzen haben längere Fahrzeiten zur Folge. Durch die Elektrifizierung entfällt dieser Lokwechsel.

Für den Nahverkehr ergeben sich eine bessere Energieeffizienz und die Möglichkeit für Angebotsausweitungen. Im Güterverkehr ist eine verbesserte Anbindung des westsächsischen Wirtschaftsraums an die Regionen Mittelthüringen, Rhein/Main und Ruhrgebiet möglich.

Die Arbeiten werden voraussichtlich in drei Projektabschnitten durchgeführt: Weimar – Jena, Jena – Gera und Gera – Gößnitz/Lehndorf.


Umwelt und Natur
Die Bauarbeiten erfordern einen gewissen Eingriff in die Natur und Umwelt. Im Rahmen der Planungen wird ein umfangreiches Konzept erarbeitet, um Beeinträchtigungen für Pflanzen und Tiere zu vermeiden bzw. zu minimieren und Ausgleichsarbeiten zu definieren.
 


Hier Informationen der DB Netz AG

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