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20. Februar 2022 Welttag der sozialen Gerechtigkeit: Die Schere zwischen Arm und Reich schließen

Anlässlich des Welttages der sozialen Gerechtigkeit 2022 unter dem Motto: „Closing the Inequalities Gap to Achieve Social Justice“ („Schließung der Schere der Ungleichheit“) erklärt Andreas Schubert, Vorsitzender DIE LINKE Gera:

„Die Schere zwischen Arm und Reich ist seit Jahren größer geworden. Durch die Pandemie hat sich diese Entwicklung nur verschlimmert. Die 10 reichsten Menschen unseres Planeten konnten ihr Vermögen in den letzten zwei Jahren verdoppeln. Zeitgleich sind Millionen Menschen in Armut gerutscht."

Das kann so nicht weitergehen. Wenn wir sozialen Frieden, gutes Leben, Gerechtigkeit und Wertschätzung für jedermann Arbeit erreichen wollen, müssen wir die Schere zwischen Arm und Reich schließen.

Die Linke fordert daher die Einführung einer #Kindergrundsicherung, #Erbschaftssteuer, Finanztransaktionssteuer und Vermögensteuer ab einem Barvermögen von 2 Millionen €, um eine gerechtere Verteilung des Vermögens in Deutschland zu bewirken, Geld dort zu investieren wo es gebraucht wird, wie Bildung, Digitalisierung und Infrastruktur.

 

Die Energiepreisexplosion geht erneut zu Lasten der Ärmsten in unserer Gesellschaft, die aufgrund von gestiegenen Preisen entscheiden müssen, ob sie Licht oder Heizung einschalten können. Daseinsvorsorge muss für alle garantiert werden, Wärme, Licht und Mobilität dürfen keine Luxusgüter sein! Deshalb fordert Die Linke einen sofortigen Energierkostenzuschuss in Höhe von 200,00 Euro und die Absenkung der Mwst. auf Energie. Außerdem muss der Mindestlohn auf 13 Euro angehoben werden, denn erst dann ist ein Leben ohne Abhängigkeit von staatlichen Hilfen möglich. Für Gerechtigkeit sorgen, heiße auch, die Renten in Ost und West anzugleichen. Das ist nun schon seit mehr als 30 Jahren überfällig.

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