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André Eckart

8. Mai - Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus

Anlässlich des Tages der Befreiung am 8. Mai 2022, lud DIE LINKE. Gera und die Deutsch-Russische-Freundschaftsgesellschaft in Thüringen Ortsgruppe Gera-Altenburg, sowie der Interkulturelle Verein - um 10:00 Uhr zum traditionellen Gedenken auf den Sowjetischen Ehrenhain am Ostfriedhof ein.

Die Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung wurde mit Redebeiträgen von Jana Prochnow (Co-Vorsitzende Die Linke. Gera), Julian Vonarb (Oberbürgermeister Gera), Elke Kolodzy (DRFG), dem Interkulturellen Verein, Björn Harras und André Eckardt (Co-Vorsitzender Die Linke. Gera) untermalt. 

„Unser Dank gilt am 8. Mai den Befreiern und unser ehrendes Gedenken den Millionen Opfern des Faschismus." erklärte der Vorsitzende der Geraer LINKEN, Andrè Eckardt

Der Sieg über den deutschen Faschismus und die Befreiung Europas waren eine Leistung aller Verbündeten in der Anti-Hitler-Koalition. Nur in einer gemeinsamen Anstrengung konnte vor 77 Jahren die menschliche Zivilisation vor einem Terrorregime, das vor keinem Verbrechen zurückschreckte, gerettet werden.

„Angesichts von Millionen Toten im 2. Weltkrieg ist völlig klar, dass weder Krieg noch Terror ein Mittel der Politik mehr sein dürfen." betonte die Vorsitzende der Geraer LINKEN Jana Prochnow.

Der aktuelle Krieg belegt: wir brauchen in Europa einen neuen Anlauf für eine verlässliche Sicherheitsarchitektur die ausdrücklich alle Staaten, auch Russland, mit einbezieht. 

„Es wird nur dauerhaften Frieden mit Russland geben und nicht ohne." unterstreicht Elke Kolodzy, Vorsitzende der Ortsgruppe der Deutsch-Russischen Freundschaftsgesellschaft.

Eine nachhaltige Friedensordnung liegt im Interesse aller Menschen, unabhängig von Weltanschauung, Religion und Nationalität.

Globale Herausforderungen, wie die Klimaveränderung oder aktuell die Corona-Pandemie können nur im Frieden gemeistert werden. Anderenfalls ist die Zukunft der Menschheit massiv gefährdet. Das ist das Vermächtnis des Tages der Befreiung am 8. Mai 1945.

 

Anlässlich des Tages der Befreiung am 8. Mai erklärt Steffen Dittes, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag:

„An diesem Tag vor 77 Jahren kapitulierte die deutsche Wehrmacht. Die Alliierten, die USA, Großbritannien, Frankreich und die Sowjetunion, befreiten die Welt vom deutschen Faschismus, während die wenigsten Deutschen sich damals befreit fühlten. Für viele dokumentierte der Tag eine Niederlage und erinnerte noch Jahrzehnte die Mehrheit der Deutschen daran, die Verbrechen des Nationalsozialismus mit getragen zu haben. Es brauchte in der Bundesrepublik bis zum Jahr 2000, dass ein Bundeskanzler selbstverständlich darauf verweisen konnte, dass niemand mehr bestreite, dass der 8. Mai 1945 ein Tag der Befreiung von nationalsozialistischer Herrschaft, von Völkermord und dem Grauen des Krieges gewesen ist.

Ohne die Rote Armee wäre die Befreiung vom Faschismus nicht möglich gewesen. Die Sowjetunion hat mit mehr als 27 Mio. Toten besonders unter dem von Deutschland ausgegangen Vernichtungskrieg gelitten. „Auch wenn das heutige Russland weder territorial und noch viel weniger politisch und gesellschaftlich mit der damaligen Sowjetunion gemein hat, ist es eine bittere historische Tragik, dass Russland die Hauptlehre des 2. Weltkrieges ‚Nie wieder Krieg. Nie wieder Faschismus.‘ mit dem verbrecherischen Okkupationskrieg gegen die Ukraine, einem früheren Teil der Sowjetunion, mit Panzern und Raketen scheinbar vergessen machen will.

Den 8. Mai auch weiterhin als Tag der Befreiung zu begehen, an die unzähligen Opfer, insbesondere auch der Roten Armee, zu erinnern, gehört zu unserer historischen Verantwortung, wie es zu unserer politischen Verantwortung gehört, an diesem Tag einmal mehr das sofortige Ende des russischen Angriffskrieges zu fordern. Der 8. Mai darf niemals ein Tag des Schweigens werden.“

In Thüringen gilt der 8. Mai offiziell als Gedenktag, nachdem der Landtag ein entsprechendes Gesetz der Fraktion DIE LINKE und ihren Koalitionspartnern beschlossen hatte, um die Erinnerung aufrechtzuerhalten.

 


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