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Urlaub für alle Kinder

Während die Bundesregierung Konzernen in der Krise hilft, versäumt sie es seit Jahren, etwas effektiv gegen Kinderarmut zu unternehmen.

In Deutschland wachsen 2.8 Millionen Kinder und Jugendliche in Armut auf, dies belegt die neue Bertelsmannstudie zum Thema. Diese Armut bedeutet für sie, dass sie nicht einmal in Jahr mit ihrer Familie in den Urlaub fahren können, wenig bis keine Freizeitaktivitäten unternehmen können und auch in Schule und Kindergarten oft nicht die gleichen Chancen haben. Armut im Kindesalter wirkt sich auf körperliche und geistige Gesundheit aus, verwehrt Kindern den Zugang zu gesundem Essen und schafft eine Ungleichheit in der Bildung. Oft hat sie auch Auswirkungen auf die spätere Entwicklung. Kinder von HartzIV-Empfänger*innen schaffen nur schwerlich den wirtschaftlichen Aufstieg, schon in der Schule haben sie es oft schwerer.

Die Corona-Pandemie zeigte noch deutlicher welche Missstände vorher schon bestanden, doch durch das Wegfallen von Unterstützungsangeboten verschärften sich manche Probleme noch.

In Thüringen hat sich die Zahl von 16,3% (2016) auf 12,7% (2019) verbessert und liegt somit unter dem Bundesdurchschnitt. Doch auch diese knapp 13% sind noch zu viel. Daniel Reinhardt (MdL Die Linke Thüringen) aus Gera dazu: “Ich kenne es selbst, dass kein Geld für Urlaub da war, als ich ein Kind war, aber auch als Auszubildender. Trotz Ausbildung und Minijob blieb kein Geld für Kino, Schlittschuhlaufen oder Urlaub.

Auch wenn Thüringen ein grünes Bundesland ist, in dem man viel erleben kann und welches sich durch seine Vielfältigkeit für Urlaub eignet, wünsche ich mir, dass alle Kinder die Möglichkeit haben, etwas von der Welt kennenzulernen und mit ihrer Familie Urlaub machen zu können.”

Somit bleibt es weiterhin Aufgabe der Politik, sich für diese Kinder und ihre Familien einzusetzen, damit alle die gleichen Chancen haben.

Denn jedes Kind ist wichtig.


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