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Thüringer Haushalt hat Bildung fest im Blick

Bereits in der vergangenen Woche wurde der erste Entwurf des Haushaltes für das kommende Jahr in den Landtag eingebracht, doch die Verhandlungen laufen weiter auf Hochtouren.

In der aktuellen Version zeichnet sich im Bildungsbereich eine weitere Steigerung der Bildungsqualität durch bessere Finanzierung aus. In der Vorlage wird zum Beispiel der demografische Wandel bei den Lehrerinnen und Lehrern mit einbezogen. Durch verschiedene Mechanismen welche den Beruf in Thüringen attraktiver machen sollen, wie der gleichen Bezahlung von Lehrenden an Grund- und Regelschulen, wird Bildungsgerechtigkeit weiter vorangetrieben. Seit 2015 wurden 4512 neue Lehrerinnen und Lehrer eingestellt, durch die vorherige Verschleppung des Problems reicht dies aber noch nicht aus und die Tendenz wird weiter fortgesetzt. „Wir müssen dringend auf die häufigen Unterrichtsausfälle durch Lehrermangel an Thüringer Schulen reagieren und im Rahmen der Interessenvertretungen von Schulen, Schülern und Eltern gegen die Abwanderung von jungen Lehrkräften bekämpfen“, kommentiert Daniel Reinhardt, Sprecher für frühkindliche Bildung der Linksfraktion.

Auch die Betreuung im Hortbereich soll weiterhin verbessert bleiben, die Anstellung von Horterzieherinnen und -erziehern soll weiterhin auf 80 % angehoben werden. Außerdem wird das Modell der Ganztagsschulen weiterhin vorangetrieben, denn wie in Vergleichen wie dem PISA-Test deutlich wird, kann so Bildungsqualität auf ein viel besseres Niveau angehoben werden.

Im Kindergartenbereich soll der Erfolgskurs der rot-rot-grünen Landesregierung weiter ausgebaut werden, die bisher bestehenden zwei entgeltfreien Betreuungsjahre werden fortgeschrieben und die Betreuungsschlüssel stetig verbessert.

Dazu erklärt der Abgeordnete Reinhardt: “Mein Ziel bleibt weiterhin die komplette Beitragsfreiheit an Thüringer Kindergarteneinrichtungen, in den aktuellen Haushaltsverhandlungen kämpfe ich deshalb aktiv für die Einführung eines dritten Jahres. Soziale Gerechtigkeit und der Anspruch auf Bildung sind Kernthemen linker Politik, für diese bin ich zu Landtagswahl angetreten“.

Der Landeshaushalt wird zwar nur für ein Jahr verabschiedet, muss verschiedene Szenarien mitbedenken und die Vergangenheit und Zukunft mit in die Betrachtung einbeziehen.

„Neben der Gebührenfreiheit und Qualitativen Verbesserungen im frühkindlichen Bereich, werbe ich um eine Vereinfachung des Verwaltungsaufwandes der Berechnung von Betreuungsschlüssel. Nicht nur, dass wir die Betreuungsschlüssel weiterhin verbessern, wir erleichtern den Trägern die Berechnung, in dem wir die Personalschlüssel für Kinder zwischen drei Jahren bis zum Schuleintritt vereinheitlichen. Dies sorgt auch für eine bessere Betreuung der Kinder und ein großes Arbeitsersparnis“, so Reinhardt weiter.

Den Anspruch das Land zum Besseren zu gestalten werden diese Visionen gerecht, nun geht es darum Mehrheiten zu erstreiten, um so ein sozial gerechtes Land für alle voranzubringen.


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