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Kindergärten-Öffnung zum 22. Februar

In ganz Thüringen nehmen 44,35 Prozent der Kinder in den Kindergärten aktuell die Notbetreuung in Anspruch, dies ist ein leichter Anstieg im Vergleich zum Januar. In Gera werden die Zahlen vermutlich ähnlich aussehen, darüber gibt es jedoch keine einzelne Erhebung. Diese Zahlen zeigen, wie wichtig die Betreuung von Kindern auch in Ausnahmesituationen wie einer Pandemie für Eltern ist. 
Doch auch für Kinder sind Kindergärten wichtig, sie brauchen andere Kinder, um zu spielen, um sich gut entwickeln zu können. Die Debatte zur Öffnung von Kindergärten wird genauso kontrovers geführt, wie alle anderen Öffnungsdebatten. In der aktuellen Lage ist es natürlich von enormer Bedeutung zwischen dem Schutz der Gesundheit und der sozialen Entwicklung von Kindern abzuwägen. Argumente die zwingend mit einbezogen werden müssen sind aber auch die sozioökonomischen und psychischen Belastungen von Eltern und Kindern. 

Daniel Reinhardt, Sprecher für frühkindliche Bildung im Thüringer Landtag (Die Linke) begrüßt den Entwurf des Gesundheits- und Bildungsministeriums, welches Änderungen an der Coronaschutzverordnung vorschlägt: 
„Kindergärten nehmen eine unverzichtbare Rolle bei der Persönlichkeitsentwicklung unserer Jüngsten ein. Ab dem 22. Februar sollen die Thüringer Kitas wieder zur Stufe 'gelb' des Ampelsystems wechseln, also zum eingeschränkten Regelbetrieb. Für diesen Vorstoß ist es mir als Abgeordnetem, aber auch uns als Fraktion enorm wichtig, dass es im Zuge der Lockerungen eine vernünftige Test- und Impfstrategie gibt, um die Sicherheit aller zu gewährleisten.“ 
Wenn die Zahlen der Neuinfektionen niedrig bleiben sollte man die Einrichtungen wieder öffnen und auf regional- und einrichtungsspezifisch zugeschnittene Maßnahmen setzen, welche von zentralen Behörden koordiniert werden. Hierbei sind vor allem ein Inzidenzwert unter 100 und ein R-Wert unter eins entscheidend. 
Bei häufigeren Tests der Mitarbeitenden kann so auch auf deren Sicherheit geachtet werden und Infektionen frühzeitig festgestellt werden. Hierzu könnten zum Beispiel Testteams in Kindergärten kommen, analog zu Testungen in Schulen. Die Infrastruktur hierfür wird vom Land bereitgestellt werden und die Organisation obliegt den Kommunen und Trägern. 
Das Risiko, welchem sich Erzieherinnen und Erzieher täglich aussetzen muss anerkannt und gewürdigt werden, sie müssen ausreichend ernst genommen und geschützt werden. Die kann über frühzeitige Impfungen geregelt werden. 

Reinhardt weiter: “Die Verlässlichkeit für Thüringer Eltern muss baldmöglichst wieder hergestellt werden, um auch nachhaltig wieder zu einem Konzept der Bildungsarbeit auf Augenhöhe zu gelangen. Kindergärten sind mehr als nur Orte der Betreuung, sie sind Orte der Bildung, Orte des Heranwachsens. Unter den aktuellen Voraussetzungen ist deshalb meiner Meinung nach ein differenziertes Vorgehen nach den örtlichen Gegebenheiten von großer Wichtigkeit - denn jedes Kind ist wichtig!“ 


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