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Kinderrechte und soziale Sicherung stärken

Bundesweit werden wegen fehlender finanzieller Ausstattung Jugendclubs geschlossen, Förderprogramme welche der Kinder- und Jugendhilfe dienen sind unterfinanziert und Kindergeld wird auf andere Leistungen angerechnet. Um auf die Vernachlässigungen der Bundespolitik, im Bezug auf unsere Kinder hinzuweisen, gibt es etliche Beispiele, welche schon vor der pandemiebedingten Ausnahmesituation deutlich waren und durch sie noch verschärft wurden.

Dank gilt hier aktuell in großem Maße den Akteuren vor Ort: den Trägern, Jugendämtern und Mitarbeitenden, welche das Beste aus der Krise holen und jeden Tag versuchen das Unmögliche möglich zu machen.
Dafür, dass Kinder unsere Zukunft sind, finden sie oft leider viel zu wenig Beachtung bei der Erstellung des Bundeshaushaltes. Während die Rüstungsausgaben jährlich erhöht werden und Großkonzerne wie die Lufthansa problemlos mit Steuermittel finanziert werden, werden die Auszahlungsbeträge des Kindergeldes nur minimal erhöht und über eine Sonderzahlung durch Mehraufwendung und Mehrbelastung durch die Pandemie wird ewig gestritten und um jeden Euro gefeilscht. All das vor allem auf Kosten ärmerer Familien, Kindern und Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen und alleinerziehenden Eltern.

Deshalb ist gerade auch in Zeiten einer Pandemie der Zugang zu Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und anderer sozialer Infrastruktur von enormer Bedeutung.
„Die Frage, die sich darüber hinaus stellt, ist aber auch, wie sinnvoll Methodiken wie Frontalunterricht im Allgemeinen sind, für das Lebenslange lernen und die Entwicklung von Kindern müssen man viel besser auf deren Bedürfnisse und Stärken eingehen. Das Bildungssystem gehört reformiert, dies könnte gerade jetzt, in Zeiten einer Krise gut diskutiert werden“, äußert sich Daniel Reinhardt, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses aus Gera, „Inder aktuellen Situation redet sich die Bundesregierung mit Digitalisierung aus wirklich drängenden Problemen heraus. Das psychische Wohlbefinden und die enorme Bildschirmzeit, gepaart mit fehlender Bewegung und sozialen Kontakten werden zu verehrenden Folgen führen.“

Aktuelle Studien zeigen bereits, dass jedes Dritte Kind bereits psychische Auffälligkeiten, verursacht durch die Coronapandemie aufweist.
Die Bundespolitik muss sich einer langfristigen Problemanalyse stellen zu der ein umfassendes Paket zur finanziellen und gesundheitlichen Absicherung der Kinder gehört." so Björn Harras Mitglied des Landesvorstandes der Thüringer Linken und Schauspieler aus Gera. Die Linke schlägt dafür schon lange eine Kindergrundsicherung vor, welche alle Familien entlasten würde. Außerdem braucht es mehr Personal in Kitas, Schulen und Universitäten und eine Überarbeitung der Lehrpläne.
„Alle Kinder sollten die gleichen Chancen bekommen, egal was ihre Eltern beruflich machen, wo sie wohnen und woher sie kommen. Es ist an der Zeit, dass die auf kommunaler Ebene auftretenden Probleme endlich von der Bundesebene gesehen und angegangen werden, sonst verschleppen wir die Schwierigkeiten weiter“ erklärt Reinhardt weiter.
Bildung darf keine Ware sein und alle Kinder sollten ohne Sorgen und Nöte aufwachsen können. Kinderrechte und das Kindeswohl müssen endlich zur Priorität der Regierungsverantwortlichen werden.


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