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Internationaler Tag gegen Kinderarbeit 12.06.2022

Am 12. Juni 2022 ist der Internationale Tag gegen Kinderarbeit. Weltweit gibt es laut ILO (Internationale Arbeitsorganisation) ca. 152 Millionen Jungen und Mädchen im Alter zwischen fünf und 17 Jahren, die Opfer von Kinderarbeit sind. Fast die Hälfte von ihnen (ca. 73 Millionen) arbeitet unter gefährlichen Bedingungen. Die systematische Ausbeutung von Kindern ist weltweit ein ertragreiches Geschäft, von dem auch deutsche Konzerne profitieren. Jedes Kind, das durch Kinderarbeit ausgebeutet und zu ihr gezwungen wird, ist ein Kind zu viel. Die Zahlen der ILO sind eine Mahnung, ein Weckruf an Politik und Wirtschaft, dieses widerliche Gebaren zu beenden. 

Die systematische Ausbeutung von Kindern muss per Gesetz verboten werden. Ausbeuterische Kinderarbeit ist die direkte Folge von Massenarmut vor allem in Ländern des Südens. Wenn das Einkommen der Eltern nicht ausreicht, 
sind Kinder oftmals gezwungen, den Lebensunterhalt für ihre Familien zu sichern bzw. deren Schulden abzuarbeiten. Nach Angaben der ILO, schuften Millionen Kinder unter unmenschlichen und ausbeuterischen Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft, in Steinbrüchen, in der Sexindustrie oder in reichen Privathaushalten.

Es handelt sich nicht um ein Problem ferner Länder. Viele der von Kindern hergestellten Produkte finden ihren Weg auch in unsere Geschäfte. Allein zwei Drittel aller Grabsteine auf deutschen Friedhöfen stammen aus Indien, wo ca. 150.000 Kinder in häufig lebensgefährlichen Steinbrüchen arbeiten. Die Bundesrepublik hat zwar die ILO-Konvention 182 gegen die schlimmsten Formen der Kinderarbeit ratifiziert, praktische Schritte sind allerdings bislang untergeblieben. 
Deshalb fordert DIE LINKE die Bundesregierung auf, sich in der WTO und in der EU umgehend für Importsperren gegen Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit und für eine Dokumentationspflicht der Herstellungsbedingungen einzusetzen. Die Verbraucherinnen und Verbraucher müssen wissen, unter welchen Bedingungen ihre Konsumgüter produziert werden.

Vor allem müssen aber die Ursachen für Kinderarbeit beseitigt werden. Die Bundesregierung muss mehr Mittel für internationale Armutsbekämpfung zur Verfügung stellen. Stattdessen erfüllt sie bislang nicht einmal die Verpflichtung Deutschlands, 0,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Entwicklungszusammenarbeit auszugeben. Mit ihrem Nichtstun beweist die Bundesregierung, dass ihr die Profitinteressen von Großkonzernen wichtiger sind als die Rechte von Kindern.

Für DIE LINKE ist klar: Menschenrechte vor Profite! Deutschland braucht ein Lieferkettengesetz, das Menschenrechte stärkt, Kinderarbeit verbietet und faire Arbeitsbedingungen fördert. Deutsche Konzerne haben auch im Ausland eine soziale, ökologische und menschenrechtliche Sorgfaltspflicht, die es zu achten gilt.


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