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Grüne Stadtplanung für ein liebenswertes Gera

DIE LINKE GERA

Verschiedene Studien haben ergeben, dass ein grünes Stadtzentrum das Klima in der Innenstadt deutlich verbessert. Nicht nur in Sachen Feinstaub ist es eine Maßnahme, sondern auch bei den Temperaturen. „Städte erhitzen sich nicht so extrem, wenn  Grün- und Wasserflächen Luftschneisen bilden und durch Bäume Schatten gespendet wird.“ erläutert Marc Brade den Ansatz der LINKEN „Darüber hinaus ist eine grüne Mitte Geras das was die Bürger wollen, wie wir deutlich im KUK gesehen haben.“ Stattdessen will die Stadtverwaltung die Grünflächen drastisch einkürzen und dort eine intensive Bebauung realisieren. Gerade dies sollte nicht passieren! Dafür setzen sich die aktuellen und künftigen Stadtratsmitglieder von DIE LINKE Gera ein. Eine enge Wohn- und Geschäftshausbebauung ist nicht notwendig und nicht gewünscht.
Der aktuelle Rahmenplan Plus, vorgelegt durch die Stadtverwaltung, geht aus Sicht der LINKEN an den Vorgaben und Interessen der Bürger deutlich vorbei. Es wurde ein aufwendiges Beteiligungsverfahren durchgeführt und nun blendet man die Meinungen der Bürger aus. „Dies stößt auf absolutes Unverständnis und kann durch die Verwaltung auch nicht nachvollziehbar erklärt werden.“ führt Daniel Reinhardt, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Partei DIE LINKE, aus.
Mit der Leseinsel ist ein sehr guter Start gemacht, das muss nun weiter entwickelt und daran angeschlossen werden. Attraktive Grünflächen, gerne auch mit Café und Wasserlauf, sind genau das Richtige für Gera. Gera kann und soll eine grüne Stadt werden. Schaut man sich den Platz aktuell an, ist die Leseinsel im wahrsten Sinne eine Insel. Eine grüne Insel, die nicht nur zum Lesen, sondern auch Verweilen einlädt. Der Rest ist verdorrte Ebene. Dort soll nun der Großstadtdschungel verdichtet werden. Statt dessen braucht es jedoch eine stark verbesserte Aufenthaltsqualität vor dem KuK! Ein Konzept zur Belebung der Sorge, wie es der Oberbürgermeister Julian Vonarb bereits in seinem Wahlkampf versprach, ist in Kombination dabei der richtige Weg. Eine maximierte Bebauung und eine primär wirtschaftliche Nutzung der freien Flächen stehen im Widerspruch nicht nur zur Mehrheitsmeinung der Beteiligten im Erarbeitungsprozess des Rahmenplans für Geras neue Mitte, sondern auch einer nachhaltigen Stadtentwicklung.


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