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KV-G
08:20 Uhr

Genoss*innenschaften bieten große Chancen

Anlässlich des heutigen internationalen Genoss*innenschaftstags verweist Andreas Schubert, Sprecher für Wirtschaftspolitik der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag auf „die großen Chancen einer noch breiteren Verankerung der Genoss*innenschaften als alternative Unternehmensform in der Realwirtschaft“. Wie erfolgreich sich Genoss*innenschaften im Alltag der Menschen inzwischen etabliert haben, erleben viele Thüringerinnen und Thüringer täglich als Mieter*innen der Wohnungsgenoss*innenschaften. Mit Blick in andere Länder der Europäischen Union gibt es aber noch erhebliches Entwicklungspotenzial.

Auch vor dem Hintergrund der Erfahrungen durch die Corona-Pandemie braucht es nach Auffassung der Linksfraktion eine neue Qualität des Wirtschaftens. Für eine sozial-ökologische Gestaltung von Wirtschaftskreisläufen, gilt es u.a. das Genossenschaftswesen mit seiner demokratischen Unternehmenskultur in noch mehr Wirtschaftsbereichen zu etablieren. Als Beispiele sind Energie- und Mobilitätsgenoss*innenschaften zu nennen.

Mit Verweis auf die in dieser Woche in der Fraktion beschlossene Schwerpunktsetzung zur künftigen Wirtschaftsförderung in Thüringen nach Corona, bekräftig Schubert das Ziel der LINKEN Genoss*innenschaften durch einen besseren Zugang zu Fördermittelten, Arbeitsmarktinstrumenten, öffentlichen Aufträgen sowie durch die Vereinfachung des Genehmigungsprozesses vermehrt zu etablieren. Schubert betont: „Die Stärkung des Genoss*innenschaftswesens ist ein direkter Beitrag zu mehr Wirtschaftsdemokratie in unserem Land. So können die demokratischen und sozialen Mechanismen wie Mitarbeiter*innenbeteiligungen gezielt stärken.

Schubert abschließend: „Wirtschaftspolitik hat in Thüringen die Menschen im Fokus, die hier leben und arbeiten. Dabei haben Mitarbeiter*innenbeteiligung und –verantwortung in Betrieben und Unternehmen ihren festen Platz. Zudem schärfen solche Aspekte das Bewusstsein hinsichtlich Solidarität, ökonomische Effizienz und Gemeinwohlorientierung, die wir als Linksfraktion uneingeschränkt unterstützen.“

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