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Ferbersches Haus bleibt in öffentlicher Hand

Dank einer Initiative der Thüringer Staatskanzlei und des Thüringer Wirtschaftsministeriums bleibt dem Ferberschen Haus das Schicksal erspart, ein Spekulationsobjekt undurchsichtiger privater Investoren zu werden. Ursprünglich war die mehrheitlich in Händen von Benson Elliott befindliche GWB Elstertal entschlossen, diese Liegenschaft – wie schon andere vorher – an private Interessenten zu verkaufen. In dem konkreten Fall gab es einen Kaufvertrag mit einer Firma aus Nahost.

Durch das nun vorliegende Kaufangebot der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) bleibt für die Stadt Gera zukünftig ein öffentlicher Eigentümer des Ferberschen Hauses Vertragspartner für das aktuell dort eingemietete Museum für angewandte Kunst (MAK).

Diese positive Wendung wird durch die Linksfraktion ausdrücklich unterstützt. Einmal mehr wird deutlich: Die rotrotgrüne Landesregierung lässt Gera nicht im Stich und bemüht sich um zukunftssichere Lösungen für unsere Stadt nach dem Stadtwerkedebakel, was ja u.a. die mehrheitliche Privatisierung der GWB Elstertal zur Folge hatte. Taten zählen für Gera, statt Worte und gestellte Fotos ala Brandner.

Weitere stadtbild- und stadtteilprägenden Gebäude in Gera laufen jedoch Gefahr ebenfalls meistbietenden verkauft zu werden, so dass dort (z.B. Mohrenplatz 1, Stadtmauer u.a.) eine entsprechende Einordnung notwendig wäre, jedoch vom Stadtrat mehrheitlich trotz intensiver Bemühungen der Linksfraktion abgelehnt wurde.

Ohne Aufschub muss nun für Gera eine ganzheitliche Kulturentwicklungsplanung erarbeitet werden, die nachhaltig auch die Zukunft der Museen und Depots beschreibt. In diesem Prozess sind natürlich die Fördervereine, wie der vom MAK, erste Ansprechpartner. Die Engagierten dort haben in den letzten Jahren für attraktive Ausstellungen und die Zukunft des Museums Lösungen gesucht, viel zu oft ohne Unterstützung durch die Stadtverwaltung. Jetzt besteht die Chance, mit den neuen Möglichkeiten der Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025 endlich ein besseres Kapital für die Kulturentwicklung in unserer Stadt aufzuschlagen.


DIE LINKE hilft:

Freitags, 9-11 Uhr, Markt 12a: Arbeitslosenfrühstück mit HARTZ IV-Beratung

zudem bieten wir bei Bedarf auch Hausaufgaben-Unterstützung an; Anfragen an: hoffmann_sascha@t-online.de