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Automotive-Industrie: Arbeitsplätze sichern, Transformationsprozess vorantreiben und langfristige Perspektive schaffen

„Mit großer Sorge beobachten wir die Entwicklungen bei Opel Eisenach und in der gesamten Automotive-Industrie in Thüringen und stehen solidarisch an der Seite der Beschäftigten. Eine Flucht aus der Mitbestimmung von Stellantis oder gar die Zerschlagung von Opel werden wir nicht hinnehmen“, betont Andreas Schubert, wirtschaftspolitischer Sprecher der Linksfraktion in Thüringen und fordert: „Wir erwarten, dass die Konzernführung umgehend mit dem Betriebsrat, den Gewerkschaften und den Vertreter:innen aus der Politik die Gespräche aufnimmt, um Transparenz zu gewährleisten und den anstehenden Herausforderungen im Transformationsprozess gerecht zu werden.“

Anlässlich der angemeldeten Aktuellen Stunde von R2G zu „Arbeitsplätze in der Automotive- und Zuliefererindustrie erhalten – Industriestandort Thüringen zukunftsfest machen“, verweist Schubert auf die strukturelle Bedeutung des Opel-Werks für die gesamte Region Westthüringen: „Nicht nur die Beschäftigten bei Opel sind betroffen, sondern auch Arbeitsplätze in den Zuliefererbetrieben und kleinen und mittelständischen Unternehmen wie Bäckereien, die sich am Standort angesiedelt haben. Uns sind diese Menschen nicht egal, wir werden für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze kämpfen!“

Sowohl in Thüringen als auch bundesweit steht die Automotive-Industrie vor großen Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. „Gemeinsam mit SPD und Grüne haben wir im letzten Jahr den Thüringer Transformationsfond auf den Weg gebracht, in dem für die kommenden Jahre mehrere Millionen Euro bereitgestellt sind, um strukturellen Problemen in der Branche zu begegnen und gleichzeitig die Qualifizierung der Beschäftigten voranzutreiben. Gemeinsam mit Gewerkschaften und Beschäftigten müssen wir Druck machen, um Perspektiven für Industriearbeitsplätze zu schaffen und gleichzeitig die Klimakrise zu bewältigen sowie die Mobilitätswende zu gestalten. In dieser Verantwortung steht auch die Konzernführung von Stellantis“, analysiert der LINKE Abgeordnete.


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