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Alarmsignal aus der Feuerwehr endlich ernst nehmen!

Alarmsignal aus der Feuerwehr endlich ernst nehmen!

 

Auf 186 Einsatzkräfte ist nach aktuellem Stand die Gesamtstärke in den Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Gera geschrumpft – ein überdeutliches Alarmsignal, was jetzt kurzfristig konkrete Maßnahmen zur Folge haben muss. Wie dramatisch die Entwicklung ist, lässt der Blick auf die Zahlen der vergangenen Jahre erkennen: noch 2016 waren über 200 Einsatzkräfte bei den Freiwilligen Feuerwehren aktiv – ein Rückgang in nur 3 Jahren von 10 Prozent!

Nicht umsonst hat also der Stadtrat im März 2019 die Verwaltung mit dem Beschluss zum neuen Brandschutzbedarfsplan beauftragt. Gemeinsam mit den Wehrführern und den Stadtratsfraktionen ist ein zukunftsfähiges Konzept zur Stärkung der Freiwilligen Feuerwehr in Gera zu erarbeiten. Dabei ist insbesondere die Stärkung der Mitgliederbasis ein wichtiger Parameter benannt.

Umso mehr wundert man sich, wenn zur Zeit in der Öffentlichkeitsarbeit der Geraer Feuerwehr ausschließlich die Ausschreibung von hauptamtlichen Stellen beworben wird. Warum kann man keine vergleichbare Aktivität zur Bewerbung des Ehrenamtes in den Freiwilligen Feuerwehren wahrnehmen? „Vorstellbar wäre eine Nennung der Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr bei den Kriterien zur Stellenausschreibung der Stadtverwaltung sowie eine Anzeigenkampagne im Amtsblatt und im Straßenbahn-TV, kombiniert mit Aushängen in öffentlichen Einrichtungen der Stadt wie Schwimmhalle, Bibliothek, Volkshochschule, sowie Schnuppertage der Feuerwehr an den Geraer Schulen uvam.“ meint Daniel Reinhardt, stellv. Fraktionsvorsitzender.

Wann endlich wird der Dialog mit den Fraktionen zu einem maßnahmekonkreten Konzept für die Freiwilligen Feuerwehren gesucht? Bis zum jetzigen Zeitpunkt wird der Auftrag des Stadtrates nur in internen Arbeitsgruppen beraten. Warum?

Inzwischen wird vom zuständigen Bürgermeister über eine angeblich mangelnde „Wertschätzung der Wehren durch den Stadtrat und die Verwaltung“ berichtet, ohne Belege, worauf sich diese Einschätzung in Bezug auf den Stadtrat tatsächlich stützt. Schließlich war es der Stadtrat, der in der zurückliegenden Legislaturperiode auch in Auseinandersetzung mit der Verwaltung Investitionsmittel für die Beschaffung neuer Feuerwehrfahrzeuge bereitgestellt hat. Nicht die Verwaltung, sondern der Stadtrat hat die Stärkung der Freiwilligen Feuerwehren als Entwicklungsziel im Beschlusstext zum Brandschutzplan 2019 verankert.

„Wer tatsächliche Ursachen für Motivationsverluste in den Freiwilligen Feuerwehren erkennen will, sollte sich die aktuellen Einsatzberichte in den sozialen Medien unserer Freiwilligen Feuerwehren anschauen: Ständige Alarmierungen ohne Einsatzgeschehen lassen Diskussionspotential zur Erhöhung der Motivation erkennen.“ so der Vorsitzende der Linksfraktion Andreas Schubert. Auch deshalb wird das Thema „Umsetzung der Brandschutzplanung“ im nächsten Hauptausschuss erneut Thema sein. 

Andreas Schubert, Fraktionsvorsitzender


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