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Hintergrund seien die auslaufenden Finanzierungsverträge mit dem Land als auch des inzwischen dritten Haustarifvertrags im Jahr 2012. Durch die Rückkehr zum Flächentarifvertrag entstünden zusätzliche Personalkosten von 1,2 Millionen Euro, zudem bestehe ein jährliches Minus von einer Million Euro, das bisher aus Rücklagen gedeckt wurde, aber 2012 aufgebraucht sein werde. Dabei sei durch die Ostthüringer Theaterfusion bereits die Personalstärke eines ganzen Theaters eingespart worden. „Die gegenwärtig knapp 300 Mitarbeiter leisten an den Spielstätten in Gera, Altenburg und im Altenburger Land eine hervorragende Arbeit, die weit über den Spielbetrieb hinaus reicht und sowohl in der Bildungsarbeit als auch in der Vereinstätigkeit und der mittelständischen Wirtschaft der Region spürbar ist“, betont Frau Dr. Klaubert. Dabei gehe der seit Jahren geübte Lohnverzicht der Mitarbeiter inzwischen an die Grenze des Zumutbaren ebenso wie die Tatsache, dass alle zusätzlichen innerbetrieblichen Kosten durch die Gesellschaft aufgefangen würden. „All das wurde durch die Landesregierung nie richtig gewürdigt. Vielmehr musste das Theater auch noch 200.000 Euro Kürzungen durch das Land verkraften“, so die Abgeordnete mit Verweis auf den unumgänglichen zusätzlichen Finanzbedarf. „DIE LINKE sieht die Notwendigkeit einer Erweiterung der Finanzierungsbasis, indem benachbarte Landkreise in die Gesellschaft eingebunden und zugleich Landesverantwortung und Zuschüsse für das Theater nach 2012 erhöht werden. Der Kultusminister steht in jedem Fall in der Pflicht. Es müssen umgehend Gespräche zwischen Gesellschaftern und dem Kultusministerium aufgenommen werden, um strukturelle Änderungen und sinnvolle Kooperationen zu entwickeln“, so Birgit Klaubert abschließend.

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