weiter: Plakatierung
Im Aufruf der LINKEN zur Unterstützung des Antinazibündnisses in Dresden heißt es: "Uns gehört die Stadt! 'Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!' Jetzt braucht unser aufklärerischer Protest eine neue Qualität.“ Dies ist auch für Gera so bedeutsam, weil Neonazis unsere Stadt in der Vergangenheit wiederholt als Aufmarschplatz benutzten. Dies hat inzwischen eine erschreckende Dimension erreicht, so dass auch hier eine neue Qualität des Protests der gesamten demokratischen Zivilgesellschaft dringend notwendig ist. „Mit der Plakatierungsaktion bringen wir unsere Solidarität mit dem Bündnis zum Ausdruck. Wir bleiben dabei: Demokraten haben als eine Form der politischen Meinungsäußerung das Recht, auf der Straße zu sitzen, wenn auf dieser Straße Neonazis menschenverachtende Ideologien verbreitet.“, verweist der Vorsitzende der Geraer LINKEN Andreas Schubert auf eine Klarstellung von Bodo Ramelow, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag. DIE LINKE wird dazu beitragen mit vereinten antifaschistischen Kräften und Bündnispartnern, in Gewerkschaften, Parteien und Organisationen europaweit, den Naziaufmarsch in Dresden 2010 zu verhindern.