Mit Margit Jung und Dieter Hausold in die Landtagswahl

Ohne Gegenkandidaten wurden Margit Jung und Dieter Hausold am 4. Februar von den Mitgliedern der LINKEN als Landtagskandidaten für die beiden Geraer Wahlkreise nominiert, mit denen sich die große Chance auf eine Wiedererlangung der Direktmandate verbindet.

In seiner Bewerberbungsrede machte Dieter Hausold die CDU für eine systematische Benachteiligung des Oberzentrums Gera durch die Landesregierung verantwortlich. Sowohl die Abkopplung vom Schienenfern-Verkehr durch fehlende ICE-Verbindungen und die immer wieder verschobene Elektrifizierung der Mitte-Deutschland-Verbindung als auch die stattgefundene Privatisierung des Geraer Waldklinikums auch in Folge des Drucks der Landes-CDU nannte er als Beispiele, warum es in keinem Falle glaubwürdig sei, wenn sich jetzt Kandidaten der CDU als Geraer Interessenvertreter profilieren wollen.

Margit Jung stellte klar, dass in den Diskussionen des anstehenden Wahlkampfes immer wieder die verheerende Wirkung der Familienoffensive der CDU als ein Angriff auf Familien thematisiert werden müsse. Gleichzeitig verwies sie auf den Entwurf eines Seniorenmitwirkungsgesetzes, welches die Landtagsfraktion der LINKEN mit Vereinen und Verbänden landesweit diskutiert und erarbeitet hat. Dabei sind auch viele Impulse aus der außerparlamentarischen Arbeit der Abgeordneten aus dem Geraer Wahlkreis eingeflossen. An beiden Themen werde die LINKE deutlich machen, wie weit sich die CDU in Thüringen von den Interessen der Bevölkerung entfernt hat.

Am gleichen Tag wählten die LINKEN in Gera ihre Vertreter für die Aufstellung des Bundestagskandidaten im Wahlkreis Gera-Jena-SHK. Dafür hat der Stadtvorstand ein einmütiges Votum für Ralph Lenkert, einen der Sprecher des Elternvolksbegehrens „Für eine bessere Familienpolitik“, ausgesprochen. In seiner Rede machte Ralph Lenkert die zunehmende Arroganz der CDU-Landesregierung gegenüber berechtigten Forderungen großer Teile der Bevölkerung als eine Hauptmotivation für seine Kandidatur deutlich. Er möchte sich mit seinen Erfahrungen aus dem Volksbegehren für mehr direkte Demokratie auch auf Bundesebene sowie eine zukunftsfähige Familienpolitik einsetzen.

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