DIE LINKE. Gera unterstützt die vom Altenburger Aktionsbündnis gegen Rechtsextremismus organisierten Protestaktionen gegen den am 13. September geplanten Aufmarsch von Rechtsextremisten in Ostthüringen. Deshalb ruft DIE LINKE auch die Bevölkerung in Gera zu einer größtmöglichen Beteiligung in Altenburg auf. Nicht in Jena, nicht in Altenburg, nicht in Gera, ja nirgends in Thüringen und in der Bundesrepublik ist Platz für den braunen Spuk der NPD, deren Verbot von immer mehr Gewerkschaften, Vereinen, Parteien sowie politischen Repräsentanten gefordert wird.
Zum Friedensfest und zum Lusan-Fest hat DIE LINKE in Gera fast 400 Unterschriften unter die ALTENBURGER ERKLÄRUNG gesammelt, mit der die Unterstützer deutlich machen, dass sie sich dazu bekennen, auf friedlichem Wege die Veranstaltung der Neonazis am 13. September in Altenburg zu blockieren. Diese Erklärung entspricht damit dem Geist der im Geraer Stadtrat am 26. Juni einstimmig verabschiedeten Erklärung, wo es in der Präambel heißt:“ An jedem Ort und zu jeder Zeit werden wir rechtsextremistischen, rassistischen und antisemitischen Einstellungen und Aktivitäten öffentlich und entschieden entgegentreten.“ Zu den Unterzeichnern der ALTENBURGER ERKLÄRUNG gehören auch Landtagsabgeordnete und Stadträte der LINKEN in Gera die die Geraerinnen und Geraer ermutigen zahlreich die von der Stadt organisierten Busse – Abfahrt 7:30 Uhr am Hauptbahnhof – zu nutzen, um in Altenburg Gesicht zu zeigen. Eine breite Beteiligung aus Gera unterstreicht die Solidarität der gesamten Region mit Altenburg und stellt klar: Es gibt keinen Platz für Nazis!
Das öffentliche Gedenken zu Ehren der Opfer des Faschismus am Sonntag, 14. September, 10 Uhr am Gedenkstein im Küchengarten, erinnert an die Folgen der Nazi-Herrschaft und ist Anlass zur Mahnung, damit sich dieses dunkelste Kapitel deutscher Geschichte nie wiederholt.
Auch deshalb ist ein entschiedener Protest am Vortag in Altenburg notwendig
Gera, 09.09.2008