Aufruf für große Beteiligung bei "Gera-bunt, tolerant und weltoffen - Kein Platz für Nazis!" am Samstag, 19. Juli 2008 ab 13 Uhr auf dem Museumsplatz

DIE LINKE in Gera steht eindeutig hinter den vom Runden Tisch für Toleranz und Menschlichkeit monatelang vorbereiteten Aktivitäten für die Veranstaltung am 19. Juli „Gera – bunt, tolerant und weltoffen – Kein Platz für Nazis!“. Wir begrüßen die Breite des geschmiedeten Bündnisses, das am Samstag eine klare Position unserer Stadt gegen den NPD-Aufmarsch zum Ausdruck bringen wird.
Dazu gehört auch die vom Runden Tisch organisierte Demonstration. Wie z.B. im vergangenen Jahr zu erleben war, ist auch diese Ausdruck der Zivilcourage und des Engagements eines sehr breiten Spektrums der Bevölkerung gegen den braunen Spuk der NPD, deren Verbot von immer mehr Gewerkschaften, Vereinen, Parteien und politischen Repräsentanten gefordert wird. Deshalb ruft DIE LINKE die Bevölkerung zu einer größtmöglichen Beteiligung an der gesamten Veranstaltung des Runden Tisches „Gera – bunt, tolerant und weltoffen – Kein Platz für Nazis!“, einschließlich der Demonstration auf. Genau dies entspricht auch der im Stadtrat einstimmig verabschiedeten Erklärung, wo es in der Präambel heißt:“ An jedem Ort und zu jeder Zeit werden wir rechtsextremistischen, rassistischen und antisemitischen Einstellungen und Aktivitäten öffentlich und entschieden entgegentreten.

Dafür steht auch die DIE LINKE. mit ihren Mitgliedern und Mandatsträgern in Gera und bundesweit. Als Volkspartei befindet sich DIE LINKE. auch mit ihrer Programmatik auf dem Boden des Grundgesetzes. Jegliche Diffamierungsversuche der LINKEN, die unser Engagement für Toleranz und Demokratie in Zweifel ziehen wollen, werden entschieden zurückgewiesen! Einseitige öffentliche Beschimpfungen von Partnern am Runden Tisch schaden dem Bündnisgedanken und dem Anliegen dieses Gremiums insgesamt und wären in anderen Städten wohl undenkbar!

Offensichtlich hat noch immer nicht überall die Erkenntnis Platz gegriffen, dass es eine wachsende Gefährdung der freiheitlich demokratischen Grundordnung durch Rechtsextremismus gibt, wie auch der Landtag in seinem Beschluss vom März 2006 feststellte. Seither hat sich die Brisanz der Situation aber weiter verschärft!

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