Die Mitglieder der LINKSJUGEND [´solid] Gera begrüßen den im Stadtrat gefassten Beschluss zum „Programm für Toleranz und Menschlichkeit, gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit in Gera“.
Wir haben uns in die Diskussion zur Erarbeitung auch mit konkreten Vorschlägen über die DIE LINKE aktiv eingebracht, offensichtlich im Unterschied zu den JUSOS, die diese jetzt unterbreiten.
Allerdings verwundert uns als junge Menschen in Gera die von Herrn Thorey (Arbeit für Gera) initiierte Phantomdebatte über die angebliche Einseitigkeit in der inhaltlichen Ausrichtung gegen den Rechtsextremismus. Offensichtlich lebt Herr Thorey nicht in Gera und kann deshalb auch die Gefahr des wachsenden Rechtsextremismus, die junge Menschen in Gera fast täglich spüren, nicht erfassen. Auch die Berichterstattung in der Presse lässt mit Überschriften wie „Absagen an jeglichen Extremismus“ die Realitäten in Gera verschwimmen.
Andere Städte auch in Thüringen sind hier schon viel ehrlicher.
So trägt z.B. Jena den Namenszusatz „Stadt gegen Rechtsextremismus“ (siehe Internetauftritt) und auch das Stadtprogramm in Jena ist in seinem Titel eindeutiger: „Stadtprogramm gegen Fremdenfeindlichkeit, Rechtsextremismus, Antisemitismus und Intoleranz“. Offensichtlich gab es im Jenaer Stadtrat auch niemanden, der sich an dieser Stelle den Realitäten verweigerte.
Trotzdem bietet auch das Geraer Programm, insbesondere der Maßnahmekatalog, nun eine gute Grundlage die Arbeit gegen die rechtsextremistischen Umtriebe in unserer Stadt effektiver und wirkungsvoller zu machen. Die Mitglieder der LINKSJUGEND [´solid] Gera werden sich aktiv daran beteiligen, dieses Programm mit Leben zu erfüllen, denn Rassisten, alte und neue Faschisten dürfen keinen Platz in Gera haben!
Gera, 28.02.2008