15. Dezember 2017

Museum für angewandte Kunst – Rettung in Sicht?

Am 13.12.2017 erreichte uns die E-Mail, dass Dr. Claudia Tittel und Burkhard Schlothauer ein Konzept zur Rettung des Museums vorlegen.

Das ist angesichts des bisherigen Umgangs mit dem hochkarätigen Kultur- und Kunstobjekt mehr als nur die Variante eines Hoffnungsschimmers, der über kurz oder lang verlischt.

In der öffentlichen Diskussion am 6. Dezember war zu spüren, wie wichtig das Museum für angewandte Kunst am Standort Ferbersches Haus für Gera, für die Region und über Thüringen hinaus ist. Insofern kann man das halbherzige Agieren der Stadt Gera nur schwer verstehen. Hier braucht es echtes Engagement und das intensive Bemühen um zukunftssichere Lösungen für den Erhalt und die Weiterentwicklung der Sammlungen. Das nunmehr vorliegende Angebot scheint der richtige Weg zu sein und sollte von der Verwaltung, aber auch von der Öffentlichkeit befördert und unterstützt werden. Mut macht dazu die in Aussicht gestellte Unterstützung durch die Landesregierung, die auf der oben genannten Veranstaltung für den Fall angekündigt wurde, dass tragfähige Konzepte vorgestellt werden, was ja nun geschehen ist.

Bernd Krüger                     Mike Huster