2. Juli 2018

LINKE mit neuer Struktur ins Wahljahr 2019

 

Auf einer Mitgliederversammlung am vergangenen Freitag, 29. Juni 2018, hat die Geraer LINKE einen einstimmigen Beschluss zur Veränderung der Struktur im Stadtverband und der innerparteilichen Kommunikationswege gefasst:        Zukünftig wird es unterhalb des Stadtvorstandes keine weiteren Basisorganisationen mehr geben, sondern mit einer kleinteiligen Struktur von Verantwortlichen der Kontakt und der Informationsfluss zwischen Mitgliedern und Vorstandsebene sichergestellt. Dazu kommt eine größere Intensität von innerparteilichen Diskussionsveranstaltungen.

 „Mit diesen Veränderungen reagiert der Stadtverband auf Erfahrungen aus der Arbeit der letzten Jahre und möchte im Ergebnis effizientere Strukturen für die anstehenden Aufgaben schaffen.“ so Stadtvorsitzender Andreas Schubert.

 Ein weiterer Schwerpunkt war die Auswertung des Leipziger Bundesparteitages. Dazu gab der langjährige Landesvorsitzende und – geschäftsführer Knut Korschewsky eine detailreiche Einschätzung. In der Diskussion wurde mit Blick auf den Umgang mit Sahra Wagenknecht auf dem Parteitag die Notwendigkeit betont, Sachthemen ohne Diffamierungen und persönliche Verletzungen zu beraten. Hier gibt es die ganz klare Erwartungshaltung an eine solidarische Diskussionskultur in der LINKEN. Dem weiterhin bestehenden Diskussionsbedarf zu Fragen der Flüchtlingspolitik Rechnung tragend, wird dieses Thema Gegenstand einer Regionalkonferenz des Landesverbandes nach der Sommerpause sein.

 „Zugleich muss DIE LINKE aber auch bei anderen Alltagsthemen der Menschen, wie Pflege, Rente, Mindestlohn und bezahlbare Mieten mit ihren politischen Alternativen öffentlich wahrnehmbar sein.“unterstreicht Andreas Schubert vor dem Hintergrund kommender Wahlentscheidungen.