17. Januar 2018

Geraer LINKE startet geschlossen ins Wahljahr

Am Samstag, 13. Januar 2018, hatte die Geraer LINKE zur Gesamtmitgliederversammlung geladen und über 120 Mitglieder waren dieser Einladung gefolgt.

Zuerst standen die Vorstandswahlen auf der Tagesordnung: Mit 98% wurde der bisherige Stadtvorsitzende Andreas Schubert erneut in Verantwortung gewählt. Als Stellvertreterin wurde Franziska Lucke bestätigt und Knut Meenzen zum neuen Stellvertreter bestimmt. Ebenfalls erstmals in Funktion gewählt wurde Bärbel Sindermann als neue Schatzmeisterin.

Auch bei den Beisitzern im Stadtvorstand gab es personelle Veränderungen: Erstmals sind hier Antje Pelzel, Petra Christoph und Max Streckhardt vertreten, die gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern Katrin Berthold, Ute Hausold, Gabi Neugebauer, Thomas Elstner, Roberto Hallop, Peter Lückmann und Tom Ritter ein Mandat erhielten.

In den kommenden 2 Jahren steht vor dem Vorstand u.a. die Aufgabe, den Stadtverband durch 4 Wahlauseinandersetzungen zu führen. Dabei steht schon der begonnene Oberbürgermeisterwahlkampf auf der Tagesordnung.

Dafür wurde Margit Jung mit großer Geschlossenheit (98% Zustimmung) zur Oberbürgermeisterkandidatin bestimmt. Mit voller Entschlossenheit wollen die Mitglieder der LINKEN dafür kämpfen, dass Margit Jung die neue Oberbürgermeisterin von Gera wird.

Aus Verantwortung für Gera und seine Einwohner wird DIE LINKE alles daran setzen, dass der Mehltau der Konzept- und Perspektivlosigkeit von Frau Dr. Hahn endlich beendet wird und die bleierne Zeit des Missmanagements, wie zur Hochwasserkatastrophe und dem schleppenden Wiederaufbau, sowie zur Stadtwerkeinsolvenz usw. der Vergangenheit angehört. Wir werben für diesen Wechsel an der Spitze des Rathauses mit der Überzeugung, dass die amtierende Oberbürgermeisterin ihrer Verantwortung für die Stadt nicht gerecht geworden ist. Immer öfter werden in der Verwaltung abseits des Stadtrats einsame Entscheidungen durch die Oberbürgermeisterin getroffen und die Mitwirkungsrechte der gewählten Vertreter der Geraerinnen und Geraer ignoriert. Deshalb darf es ein ´Weiter so´nicht geben, denn dann würde Gera weitere wertvolle Zeit für Gestaltung einer positiven Zukunftsperspektive verlieren.“ unterstreicht der neugewählte Stadtvorsitzende Andreas Schubert.