27. Mai 2016

1. Juni: Internationaler Kindertag – Verantwortung für die Zukunft übernehmen!

 

Aus Anlass des Internationalen Kindertags am 1. Juni erklärt der Vorsitzende der Stadtratsfraktion der LINKEN Andreas Schubert: „Für Kinder und Jugendliche braucht es klare und verlässliche Signale, dass sie in Gera im Zentrum der kommunalpolitischen Entscheidungen stehen. Dies betrifft natürlich notwendige Maßnahmen zur Bekämpfung der Kinderarmut in unserer Stadt oder die Schaffung wirksamer Mitsprachemöglichkeiten. Konkretes kommunalpolitisches Handeln ist gefragt, um auch in finanzieller schwierigen Zeiten die Kinder- und Jugendfreundlichkeit Geras zu verbessern. Diesem Anspruch stellt sich DIE LINKE:

 

Dazu zählt z.B. die Absicherung bedarfsgerechter Angebote für Kinder und Jugendliche im Jugendförderplan der Stadt Gera. Hier konnte nun nach langer Diskussion endlich eine bessere Planungssicherheit erreicht werden, indem die Verträge zwischen der Stadt und den freien Trägern um 2 Jahre, statt wie bisher nur jährlich, verlängert wurden. Dafür hat sich DIE LINKE immer wieder eingesetzt.

 

Auch im sensiblen Bereich der Spielplatzversorgung konnte mit entsprechenden Aktivitäten im Jugendhilfeausschuss endlich die viele Jahre im Tiefschlaf befindliche Spielplatzkommission wieder aktiviert werden. Mit Geldern aus der Infrastrukturpauschale, die auf Antrag der LINKEN teilweise für die Spielplatzsanierung zur Verfügung gestellt werden, wird auch dieses Jahr laut neu beschlossener Spielplatzentwicklungskonzeption ein Schritt zur Verbesserung der Spielplatzsituation – diesmal in der Straße des Bergmanns – geleistet.

 

Nicht zuletzt sind immer wieder auch neue Wege zu gehen, Gera attraktiver für junge Leute, für junge Familien zu machen. So ist auch die auf Antrag der LINKEN jetzt im Stadtrat beschlossene Einführung einer Hauptwohnsitzprämie für Studenten und Azubis als ein Bestandteil eines ganzen Anreizprogramms zu verstehen.

 

Die Kinder- und Familienfreundlichkeit unserer Stadt ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit von Gera. Die politischen Entscheidungsträger in Gera stehen vor der Aufgabe, die Rahmenbedingungen in unserer Stadt so zu gestalten, dass junge Menschen hier eine Perspektive für ihre Zukunft sehen. Die rot-rot-grüne Landesregierung leistet dabei wertvolle Unterstützung, wie die Erhöhung der finanziellen Mittel für die Jugendpauschale und die Verstetigung der Finanzierung der schulbezogenen Jugendsozialarbeit belegen. Damit ist die dringend notwendige Kontinuität in diesen beiden Bereichen finanziell gesichert, wichtig auch für die Präventionsarbeit, denn die ist immer viel günstiger als Nachsorge.“