31. August 2016

Happy Birthday Duale Hochschule - Studierende stärken Entwicklungsperspektive für Gera

Die Linksfraktion im Geraer Stadtrat gratuliert allen Beteiligten zur Entscheidung, die Berufsakademie zum 1. September 2016 zur Dualen Hochschule umzuwandeln.

„Dies stärkt nicht nur die Zukunftsperspektiven dieser akademischen Bildungseinrichtung sondern auch die der Stadt Gera, da mit einem substantiellen Anstieg der Studierendenzahlen in den kommenden Jahren zu rechnen ist. Wir wünschen dem gesamten Kollegium viel Erfolg auf dieser neuen Etappe und versichern auch zukünftig unsere Unterstützung“, so der Vorsitzende der Linksfraktion im Geraer Stadtrat, Andreas Schubert.

Die Stärkung der Entwicklungsperspektiven von Gera als Hochschulstadt ist auch ein Anliegen von Ministerpräsident Bodo Ramelow, der am 5. April 2016 im Geraer Rathaus für„1000 gute Gründe nach Gera zu kommen und zu studieren“, warb. Mit der Etablierung einer Dualen Hochschule wird dies durch die rot-rot-grüne Landesregierung aktiv unterstützt.

Mit dem von der Linksfraktion initiierten Stadtratsbeschluss für ein Anreizprogramm für Studenten und Berufsschüler wird mit der darin e enthaltenen Prämie für die Anmeldung mit Hauptwohnsitz in Gera ein positiver Akzent gesetzt. Zur Erinnerung:

Für alle Studenten und Berufsschüler, die sich ab 1. September 2016 neu in Gera anmelden, wird beginnend mit dem Jahr 2017 eine Hauptwohn-sitzprämie von jährlich 100 Euro ausgezahlt, die man maximal für 3 Jahre in Folge erhalten kann.

„Um alle Chancen zu nutzen, mit der wachsenden Studentenzahl die Entwicklung unserer Stadt zu stärken, ist jetzt die Oberbürgermeisterin gefragt: Der Stadtratsbeschluss beauftragt sie, weitere attraktive Angebote im Verbund mit Unternehmen vorzustellen, welche die Motivation sich in Gera mit dem Hauptwohnsitz anzumelden, erhöhen. Darunter zählt eine Initiative der Stadt mit den Wohnungsgenossenschaften und -gesellschaften und weiteren Akteuren eine gemeinsame Plattform für eine Wohnungs-, Veranstaltungs- und Jobbörse für Auszubildende und Studenten zu errichten. Hier muss jetzt endlich konkrete Arbeit geleistet werden, statt immer nur von der Hochschulstadt zu reden.“ fordert der Fraktionsvorsitzende der LINKEN.